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Analysezentrum InfoWatch: der Anteil der Bankdatenpannen boomt

Analysezentrum des Unternehmens InfoWatch präsentiert die Studie der Datenpannen aus Finanzunternehmen. Laut dem Bericht stieg der Anteil der aus den Banken gestohlenen Informationen in den vergangenen zwei Jahren von 0,3% bis 11,2%.

Die Situation mit den Datenpannen im Bankensektor wird immer ernster, der Umfang der kompromittierten Daten wächst ständig. Im vergangenen Jahr von den Datenpannen wurden auch die Giganten wie die Bank of Scotland Banque Cantonale de Geneve (BCGE), Citibank, Equifax, Federal Reserve Bank of New York, HSBC, JP Morgan Chase, Lloyds Bank,Morgan Stanley, PayPal, UniCredit, Wachovia Bank (Wells Fargo Bank) und viele andere betroffen.

Es ist üblich, dass mittelständische Unternehmen weniger interessant für Angreifer, sowohl interne als auch externe, sind. Die Studie widerlegt diese Überzeugung: wenn man die größten Datenpannen verwerft, können wir feststellen, dass im Durchschnitt etwa 45% als die Quelle der Datenpannen kleine Banken dienen.

Der Hauptgrund für die Datenpannen aus den Finanzinstituten wurde im Jahr 2015 der interne Täter. Die Analysten weisen darauf hin, dass 70% der Datenpannen (sowohl zufällige als auch böswillige) durch die Schuld des Personals passierten.

Ein Angreifer-Insider schickte am häufigsten vertrauliche Bankdaten über das Netz. Die liquidesten Daten, einschließlich der Zahlungsinformationen, Kontonummern, Balance Daten, Bankdaten, EC-Karten, persönlichen Daten der Kunden in Finanzinstituten wurden im Jahr 2015 in 35,7% der Fälle genau durch diesen Kanal gestohlen. Dadurch kann man davon sprechen, dass «Netzdatenpannen» durch die hohe Stufe der Kritikalität der Daten und große Mengen von kompromittierten Informationen charakterisiert werden.

Auf dem zweiten Platz nach der Häufigkeit der Nutzung ist die so genannte «Papier-Kanal». In 13,2% der Fälle druckte ein Mitarbeiter einfach vertrauliche Dokumente aus und ertrug Ihre außerhalb des Unternehmens. Es ist auch bemerkenswert, dass in den Banken häufiger als im Durchschnitt der Branchen, die Datenpannen wegen des Diebstahls oder Verlustes von Hardware, sowie Vorfälle, die durch herkömmliche kopieren von Daten auf Wechselmedien fanden statt, passierten.

voronova

«Im Bankensektor zeichnet sich ein Anstieg nicht nur von den Datenpannen, sondern auch von Vorfällen der Informationssicherheit im Allgemeinen ab. Trotz der Tatsache, dass der Finanzsektor eine der am stärksten regulierte in Bezug auf den Datenschutz ist, die Situation bleibt schwierig: aus den Banken werden Geld, und persönliche Daten und Zahlungsinformationen gestohlen.
Jetzt liegt es den Banken an, die konkreten Maßnahmen, um die Risiken der Informationssicherheit zu vermindern, zu treffen: die Rechtsmittels zu verwirklichen, begleitende schützende Prozesse zu bauen, das rechtzeitig Kontrolle und Reaktion auf die gemachten Vorfälle sicherzustellen. Dabei sollten alle diese Maßnahmen umfassend angewendet werden»,
kommentiert die Ergebnisse der Studie Maria Voronova, die führende Expertin für die Informationssicherheit der Firma InfoWatch..